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Slide Slide Slide Umstrittene Pestizide

Ein technisch-wissenschaftlicher Beitrag
zur Debatte über Pestizide

Ob aus Ernährungs-, Gesundheits- oder Umweltgründen, die Debatte über Pflanzenbehandlungsmittel (auch Pestizide oder Pflanzenschutzmittel genannt) rückt immer häufiger in den Vordergrund.

Bei der Abstimmung über ein mögliches Verbot synthetischer Pestizide im Juni 2021 erwiesen sich die Debatten über Pflanzenbehandlungsmittel (oder Pestizide oder Pflanzenschutzmittel) oft als zu einfach, zu kurz greifend und mit Fehlern und Unwahrheiten behaftet.

Eine kleine Gruppe von Personen fühlte sich durch diese Situation angesprochen und wollte Informationen bereitstellen, die auf möglichst überprüften Fakten und seriösen Analysen basiert. Die Autoren kommen aus der landwirtschaftlichen Praxis, der landwirtschaftlichen Beratung und der landwirtschaftlichen Forschung.

Diese Dokumentation versucht, die am häufigsten gestellten Fragen zu Pestiziden zu beantworten. Sie bietet Informationsquellen, die es Interessierten ermöglichen, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen.

Diese Dokumentation basiert auf dem aktuellen Wissensstand. Werden den Autoren neue technisch-wissenschaftliche Erkenntnisse zugetragen, dann werden diese laufend integriert. Sie kann sich aufgrund neuer Erkenntnisse, aber auch aufgrund neuer Denkanstösse, weiterentwickeln.

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Kurze Begriffserklärung zu Pestiziden:

Pestizid: Dieser Oberbegriff umfasst hauptsächlich Herbizide, Insektizide, Fungizide, aber auch viele andere Substanzen, die zur Bekämpfung von Schadorganismen eingesetzt werden.

Chemisch-synthetische Pestizide: (oft als „chemische Pestizide“ oder „Chemikalien“ bezeichnet). Sie werden mittels chemischer Prozesse hergestellt und die meisten kommen in der Natur nicht vor.

Natürliche Pestizide: (auch als biologische Pestizide bekannt). Die entsprechenden Wirkstoffe bringt die Natur selber hervor. Dennoch müssen die Mittel für den Biolandbau zugelassen sein.

Biolandbau und Agrarökologie

Im vorliegenden Dokument verwenden wir beide Begriffe, um von einer Landwirtschaft zu sprechen, die ohne chemisch-synthetische Pestizide auskommt, gleichzeitig aber moderne und innovative Techniken anwendet und versucht, bestehende Probleme durch einen ganzheitlichen Ansatz zu lösen. Der Biolandbau ist durch eine sehr präzise Gesetzgebung und eigene Richtlinien definiert. Die Betriebe werden von Zertifizierungsstellen kontrolliert. Die Agrarökologie ihrerseits ist ein Ansatz, bei dem Techniken eingesetzt werden, die manchmal über das für eine Zertifizierung im ökologischen Landbau erforderliche Minimum hinausgehen

Definition der Agrarökologie im folgenden Artikel : Mit Agrarökologie den Welthunger stillen. Beti L., 2020, Eine Welt)

In dieser Dokumentation wird häufig auf die biologische Landwirtschaft im Zusammenhang mit dem Verzicht auf synthetische Pestizide verwiesen. Tatsächlich gibt es keine Referenz, die eine konventionelle Landwirtschaft ohne synthetische Pestizide mit der derzeitigen konventionellen Landwirtschaft, in der synthetische Pestizide eingesetzt werden, vergleicht; obwohl es zahlreiche Studien gibt, welche die biologische Landwirtschaft mit der derzeitigen konventionellen Landwirtschaft.

Die biologische Landwirtschaft ist also nicht der einzige Weg, um auf synthetische Pestizide zu verzichten.

Letzte Aktualisierung : 9.05.2022